Steigende Inflation: Immobilien bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Hyperinflation

Aktualisiert: Aug 18


Mit milliardenschweren Hilfprogrammen versuchen Fiskus und Zentralbank die dramatischen Auswirkungen der Coronapandemie auf das deutsche Wirtschaftssystem abzufedern. In der Folge steigt die Geldmenge auf einen schwindelerregenden Umfang. Die Hoffnung: Bürger und Unternehmen mit vollerem Portmonaie tätigen Investitionen, kaufen Konsumgüter und bringen so die Wirtschaftsleistung wieder in Gang.


+++++ Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst +++++ Warum Immobilien (doch) keinen ausreichenden Schutz für Ihr Geld vor Inflation bieten

  • vermietete Eigentumswohnungen: Mieten lassen sich nicht in ausreichender Höhe angleichen, Betriebskosten und nicht umlegbare Nebenkosten steigen.

  • galoppierende Inflation (>20%) oder Hyperinflation führt u.U. zur gesamtwirtschaftlichen Krise, die die Nachfrage nach Immobilien einbrechen lässt.

  • Staatliche Intervention zur Wahrung des sozialen Friedens ist wahrscheinlich durch Einschränkungen für Eigentümer und Kreditnehmer, die von Inflation profitieren würden: Eintragung von Zwangshypotheken, Sondersteuern, Lastenausgleich.

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Angst vs. Konsumanreiz: Wenn Verbraucher für schlechte Zeiten sparen...

Aber welcher Konsument wird wohl in der Realität ein neues Fahrzeug erwerben, wenn er in Kurzarbeit zu Hause sitzt und den Arbeitsplatzverlust fürchten muss. Werden Familien den „Corona-Familienbonus“ wirklich im Restaurant verprassen, statt das Geld für alsbald bestimmt kommende, schwerere Zeiten zu sparen?

Wenn sie die Hilfen auf dem Konto parken, fließt die künstliche Liquidität in bankennahe Branchen: Aktien sind trotz katastrophaler Umsatzerwartungen weiterhin auf Rekordkursen. Auch Immobilienpreise konnten, zumindest in einzelnen Segmenten, während der Coronapandemie noch einmal zulegen.

„Der große Crash kommt noch!“, meint Ökonom und Bestsellerautor Marc Friedrich.

Der gefestigte Irrglaube: Die Geldanlage in Immobilien bietet ihrem Eigentümer eine gute Möglichkeit, Inflationsphasen unbeschadet zu überstehen - zudem werden durch die Inflation die Schulden des Immobilienbesitzers „weginflationiert“.

Warum der Inflationsschutz durch Immobilien in der Praxis nicht funktioniert:

Die Theorie klingt im Grundsatz sinnvoll. In der Praxis würde eine steigende Inflation, eine galoppierende oder gar eine Hyperinflation den Euroraum vermutlich in eine fundamentale Krise stürzen. Derart geschwächt könnte die Nachfrage nach Immobilien in der gesamten Eurozone zum Erliegen kommen.

Gleichzeitig würde der Staat mit großer Wahrscheinlichkeit in den Markt eingreifen:

Um den sozialen Frieden zu wahren wird der Staat dafür sorgen, dass Immobiileneigentümer eben nicht vom „Weginflationieren“ ihrer Schulden dauerhaft profitieren und verglichen mit Mietern sogar noch Vermögenszuwächse durch das Inflationsszenario erzielen. Die Folge wären Sondersteuern für Immobilieneigentümer oder die Eintragung von Zwangshypotheken auf den Immobilienbesitz.

Eigentumsrechte könnten der Wahrung des sozialen Friedens entgegenstehen


Die Indikation, dass die Regierung genau so vorgehen würde, zeigt sich sich schon heute im Rahmen der Corona-Sofortmaßnahmen: Mit einem in Windeseile erlassenen Gesetz werden Mieter auf Kosten der Eigentümer übervorteilt:

Das Corona-Kündigungsmoratorium erlaubt Mietern, die Miete in begrenztem Umfang zu stunden, wenn nachgewiesen werden kann, durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu sein. Zudem wird bereits heute die Einführung eines „Lastenausgleiches“ politisch diskutiert, um die Kosten der Pandemie aufzufangen.

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